Grundlegende Größen der Leistungsphysiologie

Herzzeitvolumen (HZV) Gesamter Blutfluss durch Körper in einem Zeitraum (meist l/min) In Ruhe ca. 5 l/min Spezifische Organdurchblutung Durchblutung eines Organs relativ zur Masse Einheit ml/Kg/min Höchste spez. Organdurchblutung: Nierenrinde 5000ml/kg/ min) Niedrige spez. Organdurchblutung: Skelettmuskel in Ruhe ca. 30ml/kg/, Fettgewebe ca. 80ml/kg/min Spezifischer Sauerstoffverbrauch Korreliert grundsächlich mit der Durchblutung Maß für die oxidative Aktivität„Grundlegende Größen der Leistungsphysiologie“ weiterlesen

Grundlagen der Spiroergometrie

Um die individuelle Leistungsfähigkeit zu erfassen eignet sich besonders die Durchführung einer Spiroergometrie. Hierbei wird eine Spirometrie (Lungenfunktionsprüfung) vor, während und nach einer Belastung durchgeführt. In den meisten Fällen geschieht dies auf einem Fahrradergometer, ist aber auch auf einem Laufband möglich. So können die Auswirkungen der Belastungen auf Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel analysiert werden.„Grundlagen der Spiroergometrie“ weiterlesen

Energiebereitstellung

Energiebereitstellung beschreibt die Mobilisierung, den Transport sowie den Abbau energiereicher Substrate unter der Gewinnung von Adenosintriphosphat (ATP).  Verschiedene Nahrungsbestandteile die mit der Nahrung aufgenommen werden, können im Rahmen des Stoffwechsels schrittweise in energieärmere Formen umgewandelt werden. Dabei wird Energie frei, welche der Körper zur Bildung von ATP nutzt. Adenosontriphosphat ist der universale Energieträger welche von„Energiebereitstellung“ weiterlesen

Anpassung der Atemorgane auf körperliche Belastungen

Nicht nur am Herzen und der Skelettmuskulatur, sondern auch an den Atemorganen kommt es im Rahmen von körperlichem Training zu gewissen Anpassungsreaktionen. Das diagnostische Mittel der Wahl ist hierfür die Spiroergometrie. Sie stellt ein Verfahren dar, mit dem qualitativ sowie auch quantitativ die Reaktionen und das Zusammenspiel von Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel während einer„Anpassung der Atemorgane auf körperliche Belastungen“ weiterlesen

Dreiphasigkeit der Energiebereitstellung

In der Leistungsdiagnostik werden üblicherweise submaximale und maximale Kennwerte der Leistungsfähigkeit über ergometrische Stufentests ermittelt. Historisch gesehen gabt es mehrere Konzepte die versuchten mit fixen Kenngrößen die Übergänge zwischen den unterschiedlichen metabolischen Phasen unter Belastung zu beschreiben. Keine dieser Fixkonzepte haben sich jedoch bewährt. Man geht aktuell davon aus, dass der Energiestoffwechsel und die daraus„Dreiphasigkeit der Energiebereitstellung“ weiterlesen

Anpassung des Herzkreislaufsystems auf körperliche Belastungen

Durch körperliches Training kommt es in unserem Körper zu einer physiologischen Anpassung. Diese Trainingsadaption führt in weiterer Folge zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit. Studien zeigten, dass vor allem Ausdauertraining und chronisch dynamische Belastungsformen die deutlichsten Trainingswirkungen auf unser Herzkreislaufsystem haben. Andere Trainingsformen wie Krafttraining bzw. statisches Training sowie Schnelligkeitstraining scheinen hier wesentlich weniger Effekt zu zeigen.„Anpassung des Herzkreislaufsystems auf körperliche Belastungen“ weiterlesen

Sport und Immunsystem

Je nach Intensität und Dauer einer körperlichen Belastung kommt es zu einer gewissen hormonellen Regulation. In Hinsicht auf unser Immunsystem sind hier vor allem die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol am wichtigsten. Sie tragen wesentlich zur belastungsinduzierten immunologischen Akutreaktion bei. Hohe Stresshormonmengen spielen eine wesentliche Rolle bei der Unterdrückung von Immunfunktionen nach intensiven körperlichen„Sport und Immunsystem“ weiterlesen

Muskelkontraktion

Unsere Skelettmuskeln werden durch motorische Nervenfasern aus dem Rückenmark oder von den Hirnnerven angesteuert. Ein über die Nervenbahnen weitergeleitete Aktionspotential wird an der sogenannten motorischen Endplatte – einer chemischen Synapse – auf den Muskel übertragen (siehe Kapitel Nervensystem). Die anschließende Übertragung dieses elektrischen Signals in eine mechanische Kontraktion wird als „elektromechanische Kopplung“ bezeichnet. Die Besonderheit„Muskelkontraktion“ weiterlesen

Vegetatives Nervensystem

Das vegetative Nervensystem wird auch autonomes Nervensystem genannt. Es ist in der Lage unseren Körper ohne bewusste Steuerung vom Gehirn unterschiedlichen Lebenslagen anzupassen. Dabei übernimmt es einen Großteil unserer lebensnotwendigen Körperfunktionen wie Kreislauf, Atmung, Verdauung usw. Man unterscheidet einen sympathischen Anteil (Sympathikus) und einen parasympathischen Anteil (Parasympathikus) die meist antagonistisch agieren und sich in ihrer„Vegetatives Nervensystem“ weiterlesen

Ruhe- und Aktionspotential

Unser Körper ist auf ein Zusammenspiel vieler verschiedener Gewebe und Organe angewiesen um zu funktionieren. Hierfür braucht es eine gute Abstimmung zwischen den einzelnen Zellen und eine schnelle Kommunikation oft auch über weitere Strecken hinweg. Diese schnelle Zellkommunikation kann durch die Übertragung von elektrochemischen Signalen gewährleistet werden. Dazu werden geladene Teilchen, sogenannte Ionen, transportiert deren„Ruhe- und Aktionspotential“ weiterlesen