Muskelkontraktion

Unsere Skelettmuskeln werden durch motorische Nervenfasern aus dem Rückenmark oder von den Hirnnerven angesteuert. Ein über die Nervenbahnen weitergeleitete Aktionspotential wird an der sogenannten motorischen Endplatte – einer chemischen Synapse – auf den Muskel übertragen (siehe Kapitel Nervensystem). Die anschließende Übertragung dieses elektrischen Signals in eine mechanische Kontraktion wird als „elektromechanische Kopplung“ bezeichnet. Die Besonderheit„Muskelkontraktion“ weiterlesen

Muskelfasertypen

Die Anforderungen, die an verschiedene Skelettmuskelfasern gestellt werden können sehr unterschiedlich sein. Deshalb gibt es verschiedene Skelettmuskelfasertypen, welche deutliche Funktionsunterschiede, je nach Anforderung, aufweisen. Die Unterschiede bestehen vor allem auf zellulärer Ebene. Das bedeutet je nach Anforderung sind mehr oder weniger Zellorganellen vorhanden. Man unterscheide grob zwischen langanhaltenden Typ-I-Fasern (früher „Slow-Twitch“-Fasern) und Fasern mit kurzen,„Muskelfasertypen“ weiterlesen

Aufbau der Muskulatur

Das Muskelgewebe besitzt die Fähigkeit über sogenannte kontraktile Myofilamente wie Aktin und Myosin, sich zu verkürzen, Kraft aufzubauen und somit Körperteile zu bewegen. Man kann sie grob in eine quergestreifte Muskulatur, hierzu zählt die Herzmuskulatur sowie die Skelettmuskulatur, und eine glatte Muskulatur, z.B. im Darm, unterteilen. Die Interaktionen der kontraktilen Filamente unterscheiden sich hier nur„Aufbau der Muskulatur“ weiterlesen